Selbst Sackgassen sind nach oben offen

Coaching Stuttgart Doris Helzle Manche Spüche, Tipps und Erkenntnisse sind einfach zu schade, um in der Schublade zu verschwinden. Richtig gut gefällt mir, wenn es gelingt, Psychologie und Logik unter einen Hut zu bringen. Diese (nicht nur psycho-logische) Sammlung wird fortgesetzt.

  • Rechne mit allem, auch mit dem Besten!
  • Das wird leicht vergessen - evolutionär liegt vielen Menschen das „schlimmer geht immer” oft näher... Die gute Nachricht: Wir können lernen, den Blick auch auf Positives zu lenken – natürlich ohne „heile-Welt-Soße” über alles zu gießen.

  • Horizonte erweitern
  • Wenn man von etwas nicht auch das Gegenteil sagt, sagt man nur die Hälfte. (Martin Walser in seinem Buch Finks Krieg 2006)
    Da möchte ich ergänzen: Ich muss mir das Gegenteil dennoch nicht automatisch zu meiner Meinung machen. Eine gute Horizonterweiterung ist es jedoch immer.

  • Gute Vorsätze (nicht nur für) 2024 klug umsetzen
  • Was hilft?
    - Realistische Ziele setzen, messbar und attraktiv
    - Lieber wenig und erreichbar als zu viel und zu groß
    - Das Vorhaben vielen Menschen erzählen
    - Rahmenbedingungen ändern (z. B. das Auto weit entfernt parken)
    - Teilziele definieren
    - Belohnung: (Teil-)Erfolge feiern
    - Und bei Bedarf: Unterstützung holen

  • Das ist ja beruhigend...
  • Karl Valentin meinte mal: „Wenn die stille Zeit vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger.” In diesem Sinne wünsche ich einen geruhsamen Jahreswechsel und einen fulminanten Start in 2024!

  • Wie will ich leben? Was trage ich dazu bei?
  • Ein Mensch erträumt, was er wohl täte,
    Wenn wieder er die Welt beträte, 
    Dürft er zum zweiten Male leben,
    Wie wollt er nach dem Guten streben
    Und streng vermeiden alles Schlimme!
    Da ruft ihm zu die innere Stimme:
    „Hör auf mit solchem Blödsinn, ja?!
    Du bist zum zwölften mal schon da!”
    (Eugen Roth)

  • Mein Gegenüber nervt?
  • Das Leben wäre vielleicht einfacher, wenn ich dich nicht getroffen hätte. Es wäre nur nicht mein Leben. Erich Fried
    Ein sehr tröstlicher Ansatz, finde ich.

  • Fragen und Antworten
  • Student: „Herr Professor, das sind ja die gleichen Fragen wie im letzten Jahr!”
    Professor: „Stimmt, dieses Jahr gibt es jedoch andere Antworten.”
    Welche Antworten wir in diesem Jahr wohl auf unsere Fragen finden werden?

  • Mit oder gegen den Strom?
  • Wer mit dem Strom schwimmt, kommt durch ...
    Wer mit dem Strom schwimmt, kommt durch ihn um ...
    Wer mit dem Strom schwimmt, kommt durch ihn um das, 
    was er sein könnte,wenn er gegen den Strom schwämme.
    Julia Neubrand

  • Glücksmuskel stärken
  • Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen.
    Liebe, als hätte dich nie jemand verletzt.
    Tanze, als würde niemand zusehen.
    Singe, als würde niemand zuhören.
    Und lebe, als wäre der Himmel auf Erden.
    (Mark Twain)

  • Potenziale nutzen – schöne Metapher
  • Bei Geburt haben wir quasi alle das Potenzial zur Bienenkönigin. Abhängig von der Menge an Gelée royale, die wir bekommen, können wir dieses Potenzial zur vollen Blüte bringen. Eine gute Idee: Erlauben wir uns doch JETZT möglichst viel Gelée royale.

  • Gesunder Menschenverstand
  • Wie unterschiedlich der interpretiert wird, kann beispielsweise regelmäßig auf der Leserbriefseite begutachtet werden. Schon Albert Einstein meinte: „Der gesunde Menschenverstand ist nur eine Anhäufung von Vorurteilen, die man bis zum 18. Lebensjahr erworben hat.” Was tun? Immer wieder den Perspektivenwechsel einüben, das Gegenteil denken. Auch wenn ich dann bei meiner Meinung bleibe: Gut fürs Hirn ist das allemal.

  • Gutes Timing
  • Die Feuerwehr übt dann, wenn es gerade NICHT brennt. Neue Gewohnheiten und Verhaltensmuster anzuwenden ist gar nicht so einfach – der Autopilot übernimmt gerne und ist oft stärker. Umso wichtiger, in guten Zeiten das Neue einzuüben, um darauf zurückgreifen zu können, wenn es „brennt”. Da müssen wir jetzt nur noch drandenken ;-)

  • Lebe ich das Leben, das ich will?
  • Einstein meinte mal: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” Will ich so leben, wie ich lebe? Bin ich im für mich richtigen Umfeld? Bei der richtigen Arbeitsstelle? Mit den richtigen Menschen? Wenn ja, alles bestens.
    Ansonsten: Der richtige Zeitpunkt, was zu ändern, ist genau jetzt...

  • FDH
  • Keine Angst, hier kein Diättipp. Sondern eine kleine Merkhilfe für mehr oder weniger schwierige Entscheidungen: Erst Fühlen, dann Denken, dann Handeln.

  • Wählerisch sein
  • Auf dem Jahrmarkt der Angst und der Überforderung sind wir nicht verpflichtet, alle Attraktionen auszuprobieren. Für viele Menschen leichter gesagt als getan. Die gute Nachricht: Umlernen ist möglich.

  • Wir können nicht nur einatmen
  • Schon lange fasziniert es mich, dass wir eine prima Kraftquelle immer bei uns haben, quasi „die beste Ressource ever” – den Atem. Er reagiert auf Anspannung und Stress ebenso wie auf Entspannung und Ruhe. Ausdrücke wie: der Atem stockt, die Luft bleibt weg, atemlos sein, den Atem anhalten, durchatmen, aufatmen und atemberaubend zeugen davon.
    Wir können uns mit der bewussten Beobachtung unseres Atems selbst erden und beruhigen. Wenn wir dann noch den Atem langsam fließen lassen, in den Bauch atmen und das Ausatmen betonen, geht der Cortisolspiegel schon nach wenigen Minuten messbar nach unten.
    Es ist also nachweislich recht einfach möglich, das vegetative Nervensystem zu beruhigen. Sehr faszinierend. Dummerweise fällt uns das im Ernstfall womöglich nicht ein - es braucht regelmäßige Übung, damit wir die Technik auch unter Stress parat haben. Die Feuerwehr trainiert ja auch, wenn es gerade NICHT brennt.
    Jetzt müssen wir nur noch dran denken ;-)
    Ach ja: Um richtig tief zu atmen, kann ich singen. Es gibt jedoch eine weitere großartige Möglichkeit: Herzhaftes Lachen.

  • Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung
  • Die beste Möglichkeit, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie selbst zu gestalten.

  • Durchhalten oder aufgeben?
  • Gewinner halten durch, so heißt es oft. Doch erfolgreiche Menschen wissen auch, wann sie sagen sollten: Ich gebe auf. Ich lasse los. Nicht „alles wird gut”, sondern „weil ich aufhöre, ist es gut”.

  • Fehlerkultur lohnt sich
  • Wir müssen natürlich nicht jeden Fehler selbst machen – um Neues lernen zu können, benötigen wir jedoch eine gewisse Fehlertoleranz. Dann wird selbst für Anagrammatiker ein Fehler zum helFer.

  • Der Vorteil vom Älterwerden
  • Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie braucht. Beim nächsten Mal geht es dann schon besser – das nennt sich dann Lernen.

  • Eigenverantwortung ist was Tolles
  • Dabei sind wir nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Das gilt auch für das Thema Selbstfürsorge...

  • Fragen und Antworten
  • Wir suchen nach den richtigen Antworten und vergessen dabei gerne, erst einmal zu eruieren, ob wir überhaupt die richtigen Fragen gestellt haben.

  • Authentizität
  • Ich bin auch authentisch, wenn ich mal nicht großartig, sondern müde, ängstlich, ärgerlich bin. Mist. Gefühle sind nicht das Problem, die weggedrückten Gefühle sind ein Problem.

  • Wahrheit und Schönheit
  • Ist etwas zu schön, um wahr zu sein, ist es entweder nicht sooo schön oder nicht wahr. Es kann jedoch dennoch wahr UND schön sein ;-)

  • Sie haben zwei Seelen in Ihrer Brust?
  • Am liebsten hätten wir natürlich die eindeutig allerbeste Lösung – Ambivalenz ist jedoch meist etwas ganz Normales. Es gilt dann nicht, Widersprüche aufzulösen, sondern sie auszuhalten. Nach dem Motto: Nimm was du willst – und zahle den Preis dafür.

  • Angst vor dem Versagen?
  • Wenn Sie nicht ab und zu versagen, ist dies ein Zeichen dafür, dass Sie nichts sehr Innovatives tun. Woody Allen
    Innovativ muss hierbei nichts Weltbewegendes ein, innovativ kann es auch sein, wenn ich mich außerhalb meiner sonstigen Gewohnheiten bewege

  • Richtig und Falsch
  • Ein Mensch sieht ein – und das ist wichtig: Nichts ist ganz falsch und nichts ganz richtig. Eugen Roth

  • Was spricht dagegen...
  • Folgendermaßen begann 1994 Nelson Mandela seine Antrittsrede, er hat damals aus dem Buch „A return to love” von Marianne Williamson zitiert:
    Unsere tiefste Angst ist nicht, daß wir unzulänglich sind,
    unsere tiefste Angst ist, daß wir unermesslich machtvoll sind.
    Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
    Wir fragen uns: „Wer bin ich eigentlich, daß ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?”
    Da möchte ich ergänzen: Was spricht eigentlich dagegen, dass wir leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sind?  Vielleicht nicht rund um die Uhr, aber zumindest ab und zu?

  • Nachteil des Perfektionismus
  • Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen, allerdings entscheidenden Fehler: Sie sind uninteressant. Zsa Zsa Gabor

  • Wie will ich leben?
  • Eine Frage, die wir uns vielleicht viel zu selten stellen – oder nicht ernsthaft genug beantworten? Schon Woody Allen hat mal gesagt: „Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde.”

  • Aller Anfang ist schwer
  • Du musst nicht großartig sein, um anzufangen. Aber du musst anfangen, um großartig zu werden. Zig Ziglar

  • Entscheidungen treffen
  • In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume. Mark Twain

  • Grandios Scheitern
  • Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett

Profil Doris Helzle Coach Mediator    Psychologie und Logik    Coaching Stuttgart


Doris Helzle . Coaching . Schulung . Mediation


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meets
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